Brain Hacks To Learn Anything Faster

Egal, ob es sich um eine neue Fremdsprache, Wissenschaft oder Technologie handelt – jeder muss..

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Brain Hacks To Learn Anything Faster

Egal, ob es sich um eine neue Fremdsprache, Wissenschaft oder Technologie handelt – jeder muss sich ab und zu mit einem neuen Thema beschäftigen und Neues lernen. Während Kinder und Jugendliche meist schnell lernen, fällt es besonders im Erwachsenenalter oft schwer sich neues Wissen anzueignen. Das bedeutet aber nicht, dass das Erlernen von neuen Kenntnissen als Erwachsener langsamer vorangehen muss, denn mittlerweile ist bekannt, dass es verschiedene Tricks gibt, mit denen man dem Gehirn auf die Sprünge helfen kann. Hier sind die besten von ihnen im Überblick.

Jemand anderem das neue Wissen beibringen (oder zumindest so tun als ob)

Studien haben herausgefunden, dass es dem Lernvorgang enorm hilft wenn man sich vorstellt, dass man das zu lernende Material jemand anderem erklären muss. In diesem Fall ändert sich im Kopf nämlich der Denkvorgang, wodurch man selbst effektivere Wege findet, sich neue Dinge zu merken. Indem man sich vorstellt, dass man jemandem das jeweilige Thema erklären muss, entwickelt man gewisse Strukturen im Kopf und prägt sich Hauptpunkte besser ein.

In kurzen Intervallen lernen

Viele Menschen machen beim Lernen den Fehler, zu kurz oder zu lange daran zu arbeiten, sich neues Material einzuprägen. Dabei ist die Lernzeit extrem ausschlaggebend dabei, wie gut man sich neues Wissen merken kann. Experten zufolge ist es beispielsweise nicht genug, sich nur 10 Minuten mit neuem Wissen zu beschäftigen. Gleichzeitig hilft es aber auch nicht, wenn man länger als 50 Minuten lernt, da das Gehirn nicht dazu in der Lage ist, in diesem Zeitraum viel neues Wissen aufzunehmen. Stattdessen sollte man in Intervallen von etwa 30 bis 50 Minuten lernen und anschließend jeweils eine Pause von etwa 5 bis 10 Minuten einzulegen, um das beste Lernergebis zu erzielen.

Handgeschriebene Notizen machen

Da heutzutage so ziemlich jeder einen Laptop besitzt neigen die meisten dazu sich beim Lernen digital Notizen zu machen. Dabei ist es nachweislich von großem Vorteil handgeschriebene Notizen zu machen, anstatt den schnellen Weg über die Tastatur zu wählen. Das liegt daran, dass man beim handschriftlichen Notieren genauer aufpasst und den Lernstoff mehr verinnerlicht. Beim Schreiben auf dem Laptop handelt es sich stattdessen meist eher um ein reines mitschreiben, bei welchem das Gehirn weniger auf den Inhalt fokussiert ist. Zwar kann man auf dem Laptop wesentlich schneller und somit mehr Notizen machen, die handschriftlichen Notizen sind aber nachweislich wesentlich effektiver, um sich schnell und effektiv neues Wissen einzuprägen.

Lernabstände einhalten für das effektivere Erlernen von neuen Kenntnissen

Viele kennen es noch aus der Schule: Kurz vor der Prüfung wird versucht, sich das ganze Material in kürzester Zeit einzuprägen. Dies hilft zwar häufig für die nahe Zukunft, bringt aber nachweislich wenig, um sich neues Wissen auf Dauer zu merken. Viel effektiver ist es, wenn man über einen längeren Zeitraum mehrere kurze Lernintervalle einlegt. Wenn man gerade etwas neues gelernt hat sollte man dies beispielsweise etwa zwei bis drei Tage später anschauen und diesen Vorgang alle paar Tage wiederholen. Auf diese Weise wird sich das Gehirn Neues wesentlich besser merken und das neue Wissen kann auch nach geraumer Zeit wieder abgerufen werden, anstatt verloren zu gehen.