Effektive Lernstrategien

Um deine Zeit möglichst gut zu nutzen und Gelerntes im Gedächtnis abzuspeichern, brauchst du eine..

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Effektive Lernstrategien

Um deine Zeit möglichst gut zu nutzen und Gelerntes im Gedächtnis abzuspeichern, brauchst du eine gute Technik. Es ist wichtig, dass du dich gut motivieren kannst. Wharscheinlich hast du Aufzeichnungen aus dem Unterricht. Alles, was in deinem Hefter steht, sollte nun möglichst in deinem Kopf landen. Dafür musst du schon ein kleines Organisationstalent sein und eventuell auch wiederholen. Wenn du das Wissen im Kopf hast, kannst du es abrufen und benutzen. Wir zeigen dir die Zettelchenmethode, mit der das klappt.

Die Zettelchenmethode – Learning by Doing!

Schreibe die Lerninhalte auf kleine Zettel. Auf eine Seite kommen die Fragen, auf die andere die Antworten. Nehmen wir einen bevorstehenden Vokabeltest als Beispiel. Das deutsche Wort kommt auf eine Seite des Zettels, auf die Rückseite kommt das entsprechende Wort in der Fremdsprache. Wenn du einen Karteikasten und Karteikasten hast, eignet sich das ebenfalls perfekt. Mit dem Aufschreiben hast du die Vokabeln schon das erste Mal wiederholt. Das Schreiben hilft dem Gehirn, das Wort zu behalten, denn überhaupt ist Bewegung ein guter Verstärker beim Lernen. Außerdem siehst du das geschriebene Wort vor dir. Die meisten Menschen sind sogenannte visuelle Lerntypen. Auch ohne das perfekte fotographische Gedächtnis merkst du dir vielleicht besser, was du gesehen hast. Schreibe ruhig in einer besonderen Schrift oder mache eine kleine Zeichnung dazu. Wenn du dich nun selbst abfragst, mache das bitte mit lauter Stimme. Einen Teil merkst du dir auch durch das Hören. Bleibe entspannt, denn Stress bremst deinen Erfolg.

Die Zettelchenmethode – Organisieren ist das A und O!

Unterteile deinen Karteikasten in drei Abteilungen. Fragen, die du sofort beantworten konntest, landen im hinteren Abteil. In die Mitte kommen die Wackelkandidaten, die du zwar wusstest, aber bei denen du dir nicht hundertprozentig sicher warst. Ganz vorn platzierst du diejenigen, die du überhaupt nicht wusstest. So gehst du systematisch alle Vokabeln durch. Du hast sie nun sortiert und kannst ein richtiges Spiel aus dem Lernen machen. Wenn du keinen Karteikasten hast, kannst du improvisieren. Notfalls tun es auch drei Prospekthüllen.

Die Zettelchenmethode – Wiederholen ist Lernen!

Du nimmst dir jetzt natürlich die Vokabeln als erstes vor, die du am wenigsten oder gar nicht beherrschst. Frage dich wieder selbst ab, drehe den Zettel dann um. Hattest du die Antwort richtig? Super, dann kommt er jetzt in die Abteilung mit den Wackelkandidaten. Wusstest du die Vokabel nicht, steckst du ihn einfach in das gleiche Abteil hinter den Stapel. Auf diese Weise stapelst du den ganzen Kasten um. Du fängst immer wieder mit den schwierigsten Vokabeln an und verlierst keine Zeit durch das ständige Wiederholen der Wörter, die schon perfekt gelernt sind.

Ich kriege die Vokabel nicht in meinen Kopf – Was tun?

Meist gibt es beim Lernen, bleiben wir beim Beispiel Vokabeln, diese widerspenstigen kleinen Wörter, die wir uns einfach nicht merken können. In diesem Fall musst du dir etwas einfallen lassen und nachhelfen. Die Zettel, die immer noch nicht im „Kann-ich-nicht-Fach” sind, nimmst du dir nochmal vor. Vielleicht hast du eine Idee für eine Eselsbrücke? Reimt sich etwas auf das Wort? Du solltest auf jeden Fall nicht in eine Starre verfallen, sondern aktiv sein. Damit meinen wir wirklich aktiv! Singe die Vokabel zum Beispiel laut und hüpfe dazu auf einem Bein. Dein Gehirn verarbeitet den Lernstoff besser, wenn du in Bewegung bist. Eine andere Möglichkeit ist, ein Spiel daraus zu machen. Sage die erste Vokabel laut auf und tippe dir dabei an deinen Kopf. Bei dem nächsten Wort tippst du dir an den Arm, beim dritten an das Knie und so weiter. Frage dich nun wieder laut ab, beginnend mit der ersten Vokabel. Tippe dir an den Kopf. Fällt sie dir jetzt ein? Wenn ja, hat die Methode funktioniert. Dein Gehirn hat das Wort mit einem Körperteil verknüpft. Notfalls kannst du dir sogar in der Prüfung noch unauffällig an die Körperstellen tippen.

Ein Tapetenwechsel kann Wunder wirken!

Quäle dich auf keinen Fall selbst, sondern versuche, Spaß am Lernen zu haben. Schnappe dir deine Lernbox und gehe raus! Die frische Luft versorgt dein Gehirn mit Sauerstoff. Im besten Fall triffst du dich mit jemandem, der dich abfragen kann. Lasse dir etwas einfallen, schreibe den Lernstoff mit einem Stock in den Sand. Oder nimm dir Lernstoff zuvor mit dem Handy auf und höre ihn dir an, wenn du unterwegs bist.